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Alternativen zur ökologischen Transformation im Billigangebot: Einladung zum Fachgespräch über eine Initiative des Europäischen Parlaments zu Grünen Jobs und Guter Arbeit

12.04.2010

Kommissionspräsident Barroso benennt die Transformation zu einer ökologischen Wirtschaftsweise als europäisches Ziel im Rahmen der Strategie Europa 2020. Allein die Energiewende zeigt, welches enorme Jobpotential diese Transformation bietet. Sie könnte bis 2020 2,5 Millionen neue Arbeitsplätze schaffen. Die ökologische Wende fordert allerdings auch eine enorme Transformation in der Arbeitswelt sowie Job-, Orts- und Branchenwechsel. Die ArbeitnehmerInnen müssen Übergangs- und Trainingsphasen in Kauf nehmen, um in der veränderten Arbeitswelt wieder eine Chance auf einen Arbeitsplatz zu bekommen. Die neuen Produktionsfelder müssen sich etablieren und ringen dabei um Marktanteile. Das fordert von den Beschäftigten hohe Flexibilität. Kommen dabei faire Arbeitsbedingungen und die soziale Absicherung unter die Räder?

Die Erfahrungen in den neuen Investitionsbereichen wie z. B. in der Solarbranche in Ostdeutschland zeigt ein differenziertes Bild in der Verbindung zwischen Guter Arbeit und Grünen Jobs. Was können wir daraus für das Projekt der ökologischen Transformation in Europa lernen?

 

Fachgespräch

Alternativen zur ökologischen Transformation im Billigangebot

Über eine Initiative des Europäischen Parlements zu Grünen Jobs und Guter Arbeit

Wann: Am Montag, 12. April, 12-17 Uhr

Wo: Im Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Berlin, Unter den Linden 78, Pressesaal

 

Das Fachgespräch teilt sich in zwei Panel auf. Auf dem ersten Panel steht die wissenschaftliche Expertise im Vordergrund, im zweiten Panel sollen die Anforderungen an die Politik formuliert werden. Zum detaillierten Programm: mehr.
Die Ergebnisse des Fachgesprächs werden in Elisabeth Schroedters parlamentarischen Bericht mit dem Titel „Job potential in the new sustainable economy“ einfließen.

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