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12.02.2013

Broschüre: Grüne Politik für eine feministische Gesellschaft

Die Gesellschaften in Europa haben sich über die letzten Jahrzehnte bewegt und verändert. Ohne die feministischen Bewegungen wären neue und gleichberechtigtere Lebensformen kaum vorstellbar.

Feminismus ist nicht sexistisch. Feminismus heißt nicht Frau rauf, Mann runter, Feminismus heißt Gleichstellungund Emanzipation der Frau und somit Gleichstellung beider Geschlechter.

Die Europäische Union (EU) ist in Sachen Gleichberechtigung oftmals weiter als so einige Mitgliedsstaaten. In den Gründungsverträgen der EU ist zum Beispiel das Recht auf gleiche Bezahlung für Frauen und Männer seit 1957 verankert. Diese fundamentalen Rechte sind auch schon in weiten Teilen in verbindliche Rechtssetzung umgewandelt. Aber in der Realität sieht es oft anders aus. Deswegen gibt es hier noch viel Raum für Verbesserungen.

Um Frauen nicht nur auf dem Papier, sondern auch in ihrer Lebensrealität gleiche Chancen zu geben, reichen Sonntagsreden nicht aus. Wir brauchen zum Beispiel EU-weit verbindliche Regelungen, damit wir nicht noch weitere 40 Jahre auf faire Repräsentation in Politik und Wirtschaft und gleiche Löhne warten müssen. Quoten, Transparenzverpflichtungen und Sanktionen sind keine Allheilmittel, aber sie bringen uns schneller voran auf dem Weg zu mehr Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen.

WoFrauen benachteiligt werden, geht es nicht gerecht zu. Moderne europäische Gesellschaften können es sich nicht leisten, die Hälfte der Bevölkerung im Arbeitsleben und in der Politik zu diskriminieren. Deshalb lautet meine Devise:

Zusammen mehr Gerechtigkeit schaffen, Frauen und Männer, Europäische Union und Mitgliedsstaaten.

Packen wir‘s an!

Franziska Brantner, frauenpolitische Sprecherin der Grünen Europafraktion