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Die EU und das Menschenrecht auf Nahrung: Auswirkungen der EU-Agrarpolitik auf die Ernährungssicherheit in den Entwicklungsländern

16.05.2011

Was?

Die EU und das Menschenrecht auf Nahrung: Auswirkungen der EU-Agrarpolitik auf die Ernährungssicherheit in den Entwicklungsländern

Mit Input von Olivier de Schutter und anschließender Paneldiskussion

Wo?

Ka-Eins, Kasseler Straße 1, Frankfurt am Main

Wann?

16. Mai 2011, von 18 bis 22 Uhr

18:00 Begrüßung

18:10 Vortrag von Olivier de Schutter, UN Sonderberichterstatter Recht auf Nahrung

19:00Vorstellung der Studie "Europas Beitrag zur Welternährung" (Martin Häusling, Anja Sobczak)

19:15 Podiumsdiskussion mit

  • Gwilyn Jones (Europäische Kommission, GD Landwirtschaft)
  • Bernhard Walter (Brot für die Welt)
  • Reinhild Benning (BUND)
  • Dr. Michael Brüntrup (Deutsches Institut für Entwicklungspolitik, DIE)

 

Moderation: Ska Keller

 

20:50Abschließendes Statement/ Frankfurter Erklärung (Martin Häusling)

 

21:00 Buffet im Ökohaus (Ka-Eins)

 

Worum geht es?

Die Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ist in vollem Gange. Die Europäische Kommission hat Ende letzten Jahres ihre Mitteilung "Die GAP bis 2020: Nahrungsmittel, natürliche Ressourcen und ländliche Gebiete – die künftigen Herausforderungen" vorgelegt, in der sie Reformbedarf hin zu einer nachhaltigen und verstärkt regional wirtschaftenden Landwirtschaft deutlich macht. 

Unzählige Studien zeigen die negativen Auswirkungen der bisherigen europäischen Agrarpolitik auf. Eine auf Export ausgerichtete industrialisierte Landwirtschaft verdrängt immer mehr die an Standorte angepassten kleinräumig wirtschaftenden Betriebe, sowohl in Europa, als auch in den Entwicklungsländern, die unter unseren Dumpingexporten leiden. Auch durch Importe von Futtermitteln für unsere intensive Fleischproduktion und die Förderung von Agrotreibstoffen sind wir mitverantwortlich für die Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln.

Jetzt ist das Zeitfenster, die GAP nicht nur für den eigenen EU-Binnenmarkt fit zu machen, sondern auch die negativen Auswirkungen der EU-Agrarpolitik auf Drittländer zu beheben. Auf dieser Veranstaltung sollen die verschiedenen Konzepte dafür diskutiert werden. Hauptfragen: Welche Problemfelder gibt es und welche Lösungsansätze sehen wir? Wie sollte die GAP ausgestaltet sein, nicht nur im Sinne Europas sondern im Sinne einer weltweit nachhaltigen Produktion?

Wir bitten um Anmeldung bis zum 9. Mai über diesen Link auf der Website von Ska Keller.

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