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25.04.2013

Jugend und Mobilität

Broschüre

Leider riskieren wir derzeit, eine ganze Generation für Europa zu verlieren. Die hohen Jugendarbeitslosenzahlen repräsentieren die Perspektivlosigkeit vieler junger Menschen, von Irland bis Portugal. Wie soll man unabhängig von den Eltern sein, sich eine eigene Existenz aufbauen, eine Familie gründen, am gesellschaftlichen Leben teilnehmen, wenn man keine berufliche Perspektive hat? Europa droht für eine ganze Generation zu einem Symbol für Jobverlust und Perspektivlosigkeit zu werden, nicht zu einem Projekt, das sie mit Hoffnung und Chancen verbinden.

Gleichzeitig suchen immer mehr junge Menschen ihr Glück in anderen Ländern der EU. Sie finden dort einen Job, belegen Sprachkurse, finden Anschluss. Ein solcher Schritt fällt leichter, wenn man schon einmal ein paar Monate im Ausland verbracht hat. Zum Beispiel ei

Erasmus- Semester oder ein Jahr im Europäischen Freiwilligendienst. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie sehr ein Auslandsaufenthalt zur Entwicklung der eigenen Persönlichkeit beiträgt. Man erfährt Gastfreundschaft, stößt auf Hindernisse, die es zu bewältigen gilt, spürt kulturelle Unterschiede und ist hinterher meist weltoffener.

Mobilitätsprogramme

machen die europäische Integration für Jugendliche erlebbar. Hier kann die EU jungen Menschen einen konkreten Mehrwert bieten, egal ob Student, Azubi oder jungeR FreiwilligeR.