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14.01.2014

Plastikmüll

Europaparlament will Flut von Plastikmüll stoppen

Das Europaparlament hat heute einen Bericht verabschiedet, der eine Reihe von Empfehlungen zur Minderung des Problems von Plastikmüll in der Umwelt enthält. Rebecca Harms, Vorsitzende der Grüne/EFA-Fraktion, erklärt nach der Abstimmung:

"Plastikmüll ist ein allgegenwärtiges und wachsendes Problem für Umwelt und Gesundheit. Das Parlament hat heute deutlich gemacht, dass dringend mehr unternommen werden muss, um die Plastikmüllflut in den Griff zu bekommen.

Das Parlament fordert unter anderem die radikale Minderung des Verbrauchs von Einwegtüten aus Plastik. Dies wäre eine relativ einfache Maßnahme mit einem erheblichen Potenzial unnötigen Plastikmüll und damit verbundene Folgen für die Umwelt zu verringern. Mehrere Mitgliedsstaaten haben bereits bewiesen, dass der Verbrauch von Einwegtüten durch effektive Gesetzgebung erheblich gesenkt werden kann. Neue Regeln dazu werden aktuell unter grüner Federführung vorbereitet. Die grüne Berichterstatterin fordert ehrgeizige und verbindliche Reduktionsziele auf europäischer Ebene und ein Ende der Gratistüte.

Weiterhin forderte das Parlament heute auch die Beendigung der Nutzung von sogenanntem oxo-biologisch abbaubarem Plastik und von gefährlichen Plastikmaterialien und Zusatzstoffen. Dies beabsichtigen die Grünen für Verpackungsmaterialien allgemein im Rahmen des neuen Gesetzes zur Einwegplastiktüten umzusetzen. Darüber hinaus forderten die Abgeordneten heute ein Verbot von bestimmten Phthalaten und bromierten Flammschutzmitteln in Elektro-und Elektronikgeräten, die zurzeit von der Kommission untersucht werden. Nun muss die Kommission entsprechend handeln."

Weitere Informationen

Rebecca Harms

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