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27.03.2012

Todesstrafe

Amnesty-Bericht gibt auch Grund zur Hoffnung

"Auch wenn 2011 mehr Menschen hingerichtet wurden als im Vorjahr, gibt der Amnesty-Bericht Grund zur Hoffnung. Drei Staaten weniger als 2010 lassen Menschen exekutieren, insgesamt vollstrecken nur noch zehn Prozent aller Staaten die Todesstrafe. Das sind zehn Prozent zu viel; dennoch bestätigen die Zahlen, dass der Kampf gegen das staatlich angeordnete Morden Erfolg hat.

Es sind so unterschiedliche Länder wie die USA, China, Iran, Weißrussland und Saudi-Arabien, die an der Todesstrafe festhalten. Die EU muss sich deshalb auf verschiedenen Ebenen und ohne Rücksicht auf ökonomische oder geostrategische Interessen dafür stark machen, dass diese Praxis beendet wird.

Mit der Entscheidung, nach den Hinrichtungen in Belarus Mitte März Sanktionen gegen das Land zu verhängen, hat das europäische Bündnis ein deutliches Zeichen gesetzt: Staatschefs wie der weißrussische Präsident Lukaschenko, die zur Demonstration ihrer Macht nicht davor zurückschrecken, unfaire Verfahren und Beweise zu konstruieren und Menschen hinrichten zu lassen, müssen auch weiterhin in ihre Schranken gewiesen werden."

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Barbara Lochbihler

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