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Korruption: Hindernis für die Modernisierung Russlands?

12.09.2011

Wann:

 

12. Oktober 2011, 17.00 - 19.30 Uhr, anschließend Stehempfang

 

Wo:

Europäisches Parlament Brüssel, Raum ASP 1 G 3

Was:

Seit Jahren führen Politiker Russlands einen scheinbar einmütigen Kampf gegen Korruption und Willkür. Wortreich prangern Regierung wie Opposition, Unternehmer und Experten Korruption als Krebsgeschwür der russischen Gesellschaft an, das es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt.
Die Faktensind erdrückend: Im weltweiten Korruptions-Vergleich von Transparency International befindet sich Russland seit Jahren im Abwärtstrend. Allein im letzten Jahr rutschte das Land um acht Stellen ab und liegt mit Platz 154 von 178 gleichauf mit Kongo, Kenia und Kambodscha. Dies verdeutlicht, wie tief Bestechung und Bestechlichkeit in allen Bereichen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens sowie des Staatswesens verwurzelt sind.

In den Beratungen und Verhandlungen der EU mit Russland spielt das Thema Ausmaß und Eindämmung der Korruption eine zunehmende Rolle. Die eng verwobenen Wirtschaftsbeziehungen mit dem drittgrößten Handelspartner Europas sind leiderallzu oft von Korruptionsskandalen belastet. Diese überschatten auch den geplanten Beitritt Russlands in die WTO.

Mit den Gästen Alexander Lebedew, Wladislaw Inosemtsew,Georgij Satarow und weiteren Gesprächspartnern aus Russland und Europa wird über Ursachen und Auswirkungen der Korruption sowie politische, wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Strategien ihrer Bekämpfung in den europäisch-russischen Beziehungen diskutiert.

Gäste:
Wladislaw Surkow (Stellvertretender Leiter der russischen Präsidialverwaltung) (TBC)
Georgij Satarow (Stiftung INDEM)
Alexander Lebedew (National Reserve Corporation)
Wladislaw Inosemtsew (Yaroslavl Forum)
Jakub Byratynski (Europäische Kommission,Generaldirektion Inneres)

Moderation :
Werner Schulz (MdEP Grüne/EFA)

Anmeldung bis spätestens 6. Oktober unter www.greens-efa.eu

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