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18.09.2012

Schiefergas und "Fracking"

Grüne Info-Kampagne zu den Gefahren von Schiefergas

Schiefergas und "Fracking" - eine Gefahr für Trinkwasser, Luft, Gesundheit und Klima. Die Klimakampagne der Grüne Europafraktion hat heute mit  Friends of the Earth Europe, Food and Water Europe sowie HEAL eine gemeinsame Kampagne gestartet. "Fracking", der Abbau von Schiefergas, soll in Europa gestoppt werden, bevor es zu spät ist.

Die Risiken seien "beherrschbar". Mit dieser Argumentation bauen Öl- und Gaslobby Druck auf Verantwortliche und Bevölkerung auf, um Schiefergas den Weg zu ebnen. Dem stellt sich die Grüne Kampagne entgegen. 

Statt sich auf einen weiteren dreckigen und gefährlichen fossilen Brennstoff einzulassen, braucht es jetzt dringend zukunftsgerichtete Investitionen in Erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

Worin liegen die Gefahren von Schiefergas und Fracking?

Am Samstag, 22. September, findet der internationale "Stop Fracking Day" statt. Denn gegen Schiefergas spricht nicht nur, dass es ein weiterer, rückwärtsgerichteter, fossiler Brennstoff ist. Auch die Förderung ("Fracking") bringt bereits große Risiken, besonders für Anwohner, mit sich.

Beim so genannten "Fracking" wird das Schiefergestein aufgebohrt - und dann die so genannte "Fracking-Flüssigkeit" eingespritzt. Diese besteht aus Millionen Litern Wasser, Sand und Chemikalien und bricht das Gestein gewaltsam auf, damit das Gas entweicht. Die giftige Flüssigkeit mischt sich mit dem durch das Fracking entstehenden Abfall und steigt wieder an die Oberfläche.

Fracking verschwendet somit nicht nur Millionen Liter frischen Wassers. Bei jeder einzelnen Sprengung werden bis zu 300 Tonnen giftiger Chemikalien in die Erde geschossen. Dabei werden weitere Schwermetalle und radioaktives Material freigesetzt, die eine noch giftigere Brühe entstehen lassen. Teile der Flüssigkeit werden vor Ort einfach verdampft und das Gift in die Atmosphäre abgegeben. Andere werden zurückgelassen und sind besonders für anliegende Gemeinden eine Bedrohung. Und selbst die Teile der abtransportierten radioaktiven Rückstände erreichen oftmals Kläranlagen, die für die hochgiftige Brühe gar nicht ausgelegt sind.

Zum Start der Kampagne haben wir einen Infoflyer und ein Video zu den Risiken von Schiefergas erstellt.

Im Laufe der Woche kommen noch weitere Materialien hinzu.

  • Video (englisch):


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